Durchführung

Das Verfahren ist auf Effizienz angelegt; schriftliche Kommunikation erfolgt bevorzugt per E-Mail. Das rechtliche Gehör bleibt dabei voll gewahrt.

Als sinnvoll hat sich erwiesen, dass jede Partei ihre Sicht der Dinge zunächst in einem möglichst kurzen Statement zusammenfasst. Nicht hilfreich ist es, wenn ein derartiges Statement den Umfang einer Klageschrift bzw. Klageerwiderung erreicht, denn die Auflistung auch der entferntesten Argumente läuft Sinn und Zweck des Schlichtungsprozesses zuwider. Ideal sind 10 bis maximal 20 Seiten.

Üblicherweise kommt es dann zu einer Telefonkonferenz, an der alle Parteien teilnehmen. Ziel ist es, das weitere Verfahren zu vereinbaren. Dabei geht es vor allem um die Frage, wer an der ADR-Schlichtungsverhandlung teilnehmen soll.

Die Verhandlung kann ohne außenstehende Anwälte und Ökonomen stattfinden; ebenso gut ist es möglich, dass jede Partei ihre außenstehenden Anwälte und/oder Ökonomen mitbringt. Außerdem werden der Zeitplan und Ort der Verhandlung im allseitigen Einvernehmen festgelegt.

Kernstück ist die ADR-Schlichtungsverhandlung. Hier werden dann auch Einzelgespräche zwischen dem Schlichter und den einzelnen Parteien geführt. Eine solche Verhandlung dauert in der Regel mindestens einen Tag; sinnvoll ist es, einen weiteren, unmittelbar anschließenden Tag ebenfalls zu reservieren, falls man mit der Verhandlung am ersten Tag noch nicht zu Ende kommt.

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