ADR-SCHLICHTUNG

Gerichtsverfahren über kartellrechtlichen Schadensersatz sind für die beteiligten Parteien eine Quelle von Frustration:

  • Sie sind langwierig.
  • Sie sind kostspielig.
  • Sie binden über Jahre Ressourcen im Unternehmen.
  • Sie belasten die Geschäftsbeziehung.
  • Der Ausgang ist ungewiss.

Alternative Streitbeilegung (ADR – Alternative Dispute Resolution) basiert auf Selbstbestimmung der Unternehmen. Sie bestimmen selbst das Verfahren; der Gang zu Gericht bleibt immer möglich. Die Vorteile:

  • Der ADR-Prozess ist zielorientiert und kurz.
  • Die Kosten sind von vornherein kalkulierbar.
  • Die Ressourcen der beteiligten Unternehmen werden geschont.
  • Die Geschäftsbeziehung wird positiv beeinflusst.
  • Die Entscheidung über den Ausgang des Verfahrens bleibt in den Händen der Parteien.

Unternehmen können sich untereinander über kartellrechtliche Schadensersatzansprüche im Wege von Verhandlungen auch ohne ein ADR- oder anderes Verfahren vergleichen. Der Mehrwert einer ADR-Schlichtung beruht im Wesentlichen auf drei Faktoren: 

  • Strukturierter zielorientierter Prozess. Die Verhandlungen zwischen den Parteien finden im Rahmen eines zielgerichteten strukturierten Verfahrens statt. Stellt sich innerhalb von sechs Monaten heraus, dass eine Einigung in der Sache nicht möglich ist, wird das Verfahren abgebrochen; der Weg zum Gericht bleibt in jeder Phase für beide Parteien offen.
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  • Separate Gespräche des ADR-Schlichters mit den Parteien. Der Schlichter kann mit jeder Partei Einzelgespräche führen, deren Inhalt gegenüber der anderen Partei vertraulich bleibt. Auf diese Weise kennt er die wahren Interessen jeder Partei und den Punkt, an dem die Partei möglicherweise bereit ist, einen Vergleich zu schließen. Dies ist ein entscheidender Vorteil, der sich in zweiseitigen Verhandlungen nicht realisieren lässt.
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  • ADR-Schlichterspruch statt Gerichtsurteil. Wenn beide Parteien dies wünschen, kommt es zu einem (unverbindlichen) ADR-Schlichterspruch. Bei kartellrechtlichen Schadensersatzansprüchen versucht der ADR-Schlichter, mit dem Schlichterspruch dem prognostizierten Ergebnis einer gerichtlichen Auseinandersetzung so nah wie möglich zu kommen, wobei auch die Risiken, die jedem gerichtlichen Verfahren inhärent sind, in den Schlichterspruch Eingang finden. Diese valide Grundlage erleichtert allen Beteiligten und übergeordneten Entscheidungsgremien (Vorstand, Aufsichtsrat etc.) die Entscheidung für einen Vergleich auf der vorgeschlagenen Basis.

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